Kreisdelegiertenversammlung stellt die Weichen für die kommenden zwei Jahre: Andreas Dressel als SPD-Kreischef bestätigt

Der größte Hamburger SPD-Kreisverband Wandsbek hat am 21. April seine Organisationswahlen im Rahmen einer Kreisdelegiertenversammlung durchgeführt.

Mit knapp 92% Zustimmung wurde Andreas Dressel, Hamburgs neuer Finanz- und Bezirkssenator, am Wochenende im Amt des Wandsbeker Kreisvorsitzenden bestätigt. Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurde Anja Quast, Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion wiedergewählt. Ebenso als stellvertretender Kreisvorsitzender wurde der Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter wiedergewählt. Neuer stellvertretender Kreisvorsitzender wurde der Bürgerschaftsabgeordnete Lars Pochnicht aus Farmsen-Berne. Als Kassiererin wurde die Bürgerschaftsabgeordnete Juliane Timmermann aus Eilbek wiedergewählt. Die Kreisspitze komplettieren wird zukünftig als Digitalbeauftragter des Kreises der Bürgerschaftsabgeordnete Hauke Wagner.

Den Vorstand komplettieren 12 Beisitzerinnen und Beisitzer: Cem Berk, Carmen Hansch, Oliver Kretschmann, Barbara Kriesten, Sarah Mania, Claudia Mahler, Patrick Martens, Leni Melzer, Aydan Özoguz, Max Schommartz, Rainer Schünemann und Hauke Wagner. Als Revisoren wurden Matthias Kammer, Heinz Plezia, Axel Sellmer, Renate Schade und Elmar Schleif gewählt. Des Weiteren wählte die Kreisdelegiertenversammlung eine neue Schiedskommission und machte Personalvorschläge für die Landesebene.

Die Kreisdelegiertenversammlung beriet auch Anträge aus den Ortsvereinen sowie Initiativanträge.  Darunter auch ein Antrag, der sich mit der dringend notwendigen Verbesserung der Situation um die privaten Einkaufszentren in Steilshoop und Jenfeld beschäftigt. Hier sollen nach Wunsch der Wandsbeker Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten die privaten Eigentümer ihre Verantwortung wahrnehmen und notwendige Sanierungen auf den Weg bringen.

„Wir wollen weiter nah dran sein an den Themen und Menschen in den Stadtteilen. In diesem Kontext ist ein besonderes Handlungsfeld die Situation der Einkaufszentren in Steilshoop und Jenfeld – diese kann getrost als desolat bezeichnet werden. Die Stadt unternimmt hier große Anstrengungen, um mit öffentlichen Mitteln die Stadtteilzentren aufzuwerten – dem dürfen die Privaten nicht nachstehen, sonst machen sie sich dem Verdacht schuldig, ihre Einkaufszentren als Abschreibungsobjekte zu missbrauchen. Hier muss mit oder gegen die Eigentümer endlich gehandelt werden“, so der wiedergewählte Kreisvorsitzende Andreas Dressel.