Dies ist ein Beitrag von:

Kein Askariweg in Jenfeld

Eine Arbeitsgruppe der Jenfelder Stadtteilkonferenz hat dem Bezirksamt Wandsbek einen Entwurf für die Benennung der neu entstehenden Straßen auf dem neuen Wohngebiet „Jenfelder Au“ vorgelegt. Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte die Stadtteilkonferenz zuvor darum gebeten, Vorschläge auszuarbeiten. Ihr selber liegen die Entwürfe bislang allerdings nicht vor.

Die Ideen der Stadtteilkonferenz orientieren sich in erster Linie an historischen Gemarkungsnamen. Zwei Ausnahmen allerdings gibt es und die haben bereits für viel Aufregung gesorgt: ein Askariweg und ein Tansaniaring.

Ortwin Schuchardt, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Wandsbek stellt dazu klar: „Mit der SPD als Mehrheitsfraktion in der Bezirksversammlung wird es keinen Askariweg und auch keinen Tansaniaring in dem Gebiet Jenfelder Au geben. Die SPD-Bezirksfraktion wird alle Bestrebungen unterstützen, die ein von der Öffentlichkeit getragenes postkoloniales Erinnerungskonzept beinhalten. Dabei sollen die Opfer, Gegnerinnen und Gegner der deutschen Kolonialherrschaft gewürdigt und geehrt werden.“

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Scroll to Top