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ZOB Rahlstedt: SPD will Barrierefreiheit erreichen

Der ZOB Rahlstedt an der Amtsstraße ist wieder und wieder Kritikpunkt bezüglich des Themenfeldes der Barrierefreiheit. Trotz vorhandener Rampen haben hier mobilitätseingeschränkte Reisende erhebliche Probleme, die Anlage ohne Hilfe zu nutzen. In ihrer Antwort auf eine Anfrage der SPD-Bezirksfraktion erkennen die Behörden nun erstmals an, dass die vorhandene Rampe zwischen Busumsteigeanlage und Bahnsteigzugang nach heutigem Maßstab nicht mehr barrierefrei ist. Diesen Zustand will die Wandsbeker SPD-Fraktion nun ändern.

„Viele Jahre wurde uns erklärt, am ZOB Rahlstedt wäre alles in Ordnung, eine Barrierefreiheit würde durch die Rampe zur Unterführung bestehen. Wer sich dort umgeschaut hat, konnte aber immer feststellen, dass diese Rampe für viele mobilitätseingeschränkte Personen ein echtes Hindernis darstellt“, so Lars Kocherscheid-Dahm, Regionalsprecher Rahlstedt der Wandsbeker SPD-Fraktion.

In der Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion heißt es nun, die Rampe würde nach heutigen Maßstäben einer Barrierefreiheit nicht mehr genügen. Die Zuständigkeit für eine Verbesserung der Situation läge beim Bezirksamt Wandsbek. Diese Auskunft nimmt die Wandsbeker SPD-Fraktion zum Anlass, sich hier für eine Verbesserung der Situation einzusetzen. Für die nächste Sitzung der Bezirksversammlung wurde ein Antrag eingereicht, der das Bezirksamt auffordert, zu prüfen, mit welchen Mitteln der Übergang vom ZOB zur Unterführung barrierefrei gestaltet werden kann.

„Wir möchten hier nun eine dauerhafte Lösung, die auch in der Praxis eine tatsächliche Erleichterung darstellt“, Kocherscheid-Dahm weiter: „Wenn die Ergebnisse der Prüfung vorliegen, werden wir in den zuständigen Ausschüssen nach Finanzierungsmöglichkeiten suchen und gemeinsam mit dem Bezirksamt versuchen, möglichst rasch eine Lösung für die Rahlstedter Bürgerinnen und Bürger zu finden.“

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