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Bessere Anwohner-Information bei der Gestaltung von Tempo 30-Bereichen gefordert

Die rot-grüne Koalition im Bezirk Wandsbek hält am Ausbau des Netzes von Tempo 30-Straßen fest und möchte dabei zukünftig die Anwohnerinnen und Anwohner über die vorgesehenen Maßnahmen besser informieren. Lars Kocherscheid-Dahm, Verkehrsexperte der Wandsbeker SPD-Fraktion: „In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Straßen in Wandsbek auf ihre Eignung für Tempo 30 geprüft. Da die Herabsetzung der Geschwindigkeit oft mit baulichen Maßnahmen verbunden ist, sollen die Maßnahmen im jeweiligen Regionalausschuss öffentlich vorgestellt werden. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass der Zeitpunkt der Vorstellung so gewählt ist, dass die Anregungen und Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner berücksichtigt werden können.“

 

Hamburgweit waren in den vergangenen Jahren zahlreiche Straßen hinsichtlich einer möglichen Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h geprüft worden, für einige der Straßen steht nun die Umsetzung dieser Maßnahme an. Nach der Vorgabe der polizeilichen Straßenverkehrsbehörde müssen Tempo 30-Zonen für den Fahrzeugführer erkennbar sein, deswegen werden häufig Verschwenkungen oder „Nasen“ eingebaut, die das Erscheinungsbild der Straßen sehr verändern.

 

Joachim Nack, Fachsprecher für Verkehr der Wandsbeker GRÜNEN-Fraktion: „Die rot-grüne Koalition möchte erreichen, dass die Anwohnerinnen und Anwohner rechtzeitig vor Baubeginn von den Umbaumaßnahmen in ihrer Straße informiert werden und ihre Anregungen und Wünsche Gehör finden.“

 

Im Rahmen der Sitzung des jeweiligen Regionalausschusses sollen die Planungen vorgestellt werden, nachdem der Termin in der Lokalpresse und auf der Homepage des Bezirksamtes öffentlich bekannt gegeben wurde. Kocherscheid-Dahm und Nack ergänzen: „Es geht dabei in unserem Bezirk ausschließlich um Straßen mit Wohncharakter, in denen die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität für die Anwohner führen wird. Wir freuen uns hierüber und möchten die Anwohner gerne von Anfang an „mitnehmen“.“

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