Koalitionsvertrag „Neuer Aufbruch auf dem rot-grünen Weg für Wandsbek“ unterzeichnet

Nach freundschaftlichen, konstruktiven und intensiven Koalitionsverhandlungen haben sich SPD und GRÜNE auf die Fortsetzung der Koalition in der Wandsbeker Bezirksversammlung geeinigt und haben heute den rund 40-seitigen „Koalitionsvertrag von SPD und Grünen für Wandsbek 2019 bis 2024“ unterschrieben.

Damit sind in Wandsbek, dem größten Hamburger Bezirk die Koalitionsverhandlungen erfolgreich zum Abschluss gebracht worden. Dazu Dr. Andreas Dressel, der Vorsitzende der Wandsbeker SPD: „Mit einem neuen Aufbruch, neuen Ideen und neuen Akzenten wollen wir unsere erfolgreiche und vertrauensvolle Regierungsarbeit für Wandsbek auf Augenhöhe fortsetzen. Wir haben gemeinsam viel erreicht, haben die Herausforderungen der vergangenen Jahre im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut bewältigt und freuen uns, dass wir unseren rot-grünen Weg nun fortsetzen können. Unser gemeinsamer rot-grüner Weg enthält damit auch viele wertvolle Impulse für andere Bezirke und die Landesebene.“

Maryam Blumenthal, die Co-Vorsitzende der Wandsbeker GRÜNEN, ergänzt: „Unsere Zusammenarbeit war in den letzten Jahren konstruktiv und es hat sich zunehmend ein vertrauensvoller Umgang entwickelt, der es ermöglicht hat, dass beide Parteien sich im Koalitionsvertrag ordentlich wiedererkennen. Wir wollen mit viel Mut und Verstand die Herausforderungen des Bezirks annehmen und unsere gemeinsamen Ideen umsetzen. Wandsbek ist nicht nur der Bezirk mit den meisten Einwohnern, sondern auch der mit den meisten schützenswerten Grünflächen. Auf diese Besonderheit unseres Bezirks ist unser rot-grüner Vertrag ausgerichtet.“

Die rot-grüne Koalition hat sich für diese Legislaturperiode die folgenden Schwerpunkte gesetzt: Um den Mietenanstieg gering zu halten, soll der Wohnungsbau weiter gefördert werden. Diesem Vorhaben gibt der Vergleich mit anderen Bundesländern Recht, deutschlandweit sind die Mieten durchschnittlich um 4,3% gestiegen, in Hamburg lediglich um 1,3%. Ein besonderes Anliegen von rot-grün ist es, den Anteil an sozial geförderten oder preisgedämpften Wohnungen am Neubau von Wohnungen im Bezirk zu erhöhen, bis 2024 sollen mindestens 3000 Wohnungen dieses Segments in Wandsbek errichtet werden. Große Stadtentwicklungsprojekte sollen dazu einen Beitrag leisten – z.B. entlang der Magistralen oder rund um die Haltestellen der neu zu bauenden S4.

Daneben ist ein Schwerpunkt der Grünerhalt im Bezirk und der erhöhte bezirkliche Beitrag zum Klimaschutz. So will die Koalition beispielsweise die Versiegelung von Flächen reduzieren, die Nachpflanzquote von Bäumen deutlich steigern, und weiterhin hohe ökologische Standards beim Neubau fordern. Bebauungspläne sollen flächenschonend, möglichst im KfW40-Standard oder besser und grundsätzlich unter Einbeziehung einer Grünplanung entwickelt werden. Die Ergebnisse des in der letzten Legislatur auf den Weg gebrachten Integrierten Klimaschutzkonzeptes sollen durch die Schaffung eines Klimaschutzmanagements zielführend umgesetzt werden.

Zusätzlich steht rot-grün für eine Verkehrspolitik, die den vorhandenen begrenzten Raum neu denkt und eine gerechtere Verteilung im Sinne aller Verkehrsteilnehmer und mit dem Ziel einer leistungsfähigen, klimagerechten Mobilität anstrebt. Immer mehr Menschen steigen auf das Rad um, auch für längere Strecken, deswegen räumt Rot-Grün dem Fahrrad den verdienten Stellenwert ein. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Verbesserung der Radinfrastruktur auf Schulwegen sowie die kurzen Wege zu den Quartierszentren und den Schnellbahnhaltestellen. Des Weiteren sollen mindestens eine Fahrradstraße und eine Protected Bikelane für mehr Sicherheit auf Radstrecken sorgen. Für eine langfristig gedachte Fußverkehrspolitik sollen zudem Fußgängerkonzepte für die Quartiere erstellt werden.

Wandsbeks Bevölkerung wächst weiterhin. Deshalb sieht Rot-Grün es als wichtige Aufgabe, die soziale und verkehrliche Infrastruktur diesem Wachstum anzupassen. Der bis 2030 prognostizierte Anstieg der Schulkinder um 40% hat zur Folge, dass neben den Schulen auch Sportvereine sowie die Angebote der Familien- und Jugendhilfe weiterwachsen und auf die Höhe der Zeit gebracht werden müssen. Konkret sorgen die Koalitionspartner z.B. bei der Neuentwicklung der Fläche des ehemaligen Berufsförderungswerkes in Farmsen dafür, dass wichtige Projekte wie Schwimmbad, Kita, Gemeinschaftsraum und das Kinder- und Familienhilfezentrum bedarfsgerecht umgesetzt werden. Für das denkmalgeschützte Schulgebäude in der Lienaustraße werden wir eine denkmal- sport – und klimagerechte Nachnutzung auf den Weg bringen. Das Quartier Lienaustraße soll zu einem gern genutzten Mittelpunkt im Stadtteil werden, das mit breiter Bürgerbeteiligung geplant und umgesetzt werden soll.

Die Koalitionäre wollen das Wachstum in Wandsbek gestalten und nicht einfach geschehen lassen. Deswegen haben sie schon in der letzten Legislaturperiode einen Prozess angestoßen, der unter breiter Beteiligung der Wandsbekerinnen und Wandsbeker die Erstellung eines Rahmenplans für den gesamten Bezirk zum Ziel hat. So soll ein möglichst breiter Konsens über die zukünftige Entwicklung von Wandsbek erreicht werden.

Bürgerbeteiligung wird in Wandsbek besonders groß geschrieben; hier haben Wandsbeks SPD und GRÜNE hamburgweit Maßstäbe gesetzt. Sie sind davon überzeugt, dass gesellschaftliche Veränderungen und Prozesse nur dann Bestand haben können, wenn sie im Dialog mit den Betroffenen entstanden sind und machen sich deswegen weiter stark für eine möglichst breite und facettenreiche Beteiligung der Wandsbekerinnen und Wandsbeker.

Hier kann der Vertragstext heruntergeladen werden: Neuer Aufbruch auf dem rot-grünen Weg für Wandsbek

Neuer Aufbruch für Wandsbek

Neuer Aufbruch für Wandsbek – Koalitionsverhandlungen im größten Hamburger Bezirk erfolgreich abgeschlossen

Nach mehrmonatigen Verhandlungen haben die rot-grünen Verhandlungspartner in Hamburgs größtem Bezirk Wandsbek in der vergangenen Nacht die Gespräche über einen neuen rot-grünen Koalitionsvertrag für die neue Wahlperiode der Bezirksversammlung erfolgreich abgeschlossen. Der Vertragsentwurf unter dem Titel „Neuer Aufbruch auf dem rot-grünen Weg für Wandsbek“ wird nun redaktionell fertiggestellt und ab kommender Woche den Gremien beider Parteien zur Zustimmung vorgelegt. In der Wandsbeker SPD ist die Zustimmung von Kreisvorstand und Kreisdelegiertenversammlung, bei den Grünen ein positives Votum der Kreismitgliederversammlung erforderlich. Spätestens Anfang Dezember ist die formelle Unterzeichnung vorgesehen.

Die beiden mit der Verhandlungsführung betrauten Kreisvorsitzenden Andreas Dressel (SPD) und Maryam Blumenthal (Grüne) zeigten sich zufrieden nach dem Verhandlungsmarathon: „Wir setzen einerseits auf die Kontinuität unserer vertrauensvollen Zusammenarbeit, wollen aber besonders bei den Themen Mobilitätswende sowie Klima- und Naturschutz einen neuen Aufbruch für Wandsbek wagen. Uns ist ein Koalitionsvertrag auf Augenhöhe gelungen, der Wandsbek als größten Hamburger Bezirk in allen Themenfeldern weiter voranbringen wird. Wir sind uns sicher, dass von diesem Vertrag auch Impulse in die anderen Bezirke und auf die Landesebene ausgehen werden.“

Nach den Wahlen zur Bezirksversammlung am 26. Mai 2019 verfügen die SPD über 16, die Grünen über 15 Mandate.

Kandidaten für die Bürgerschaftswahl aufgestellt

Die Wandsbeker Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten in den vier Wandsbeker Wahlkreisen für die Bürgerschaftswahl 2020 aufgestellt. Zudem hat die Kreisdelegiertenversammlung ihre Nominierungen für die Landesvertreterversammlung der Hamburger SPD vorgenommen.

Im Wahlkreis 11 (umfasst die Stadtteile Wandsbek, Marienthal, Eilbek, Tonndorf und Jenfeld) wurde der Bürgerschaftsabgeordnete und Fachsprecher für Familie, Kinder und Jugend der SPD-Bürgerschaftsfraktion Uwe Lohmann auf Platz 1 der Wahlkreisliste gewählt. Ihm folgt auf Platz 2 die Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft und schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Barbara Duden. Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten in dem Wahlkreis sind: Cem Berk, Carolin Weinkauf, Patrick Martens, Rukiye Karakurt, Winfried Funk und Leni Melzer.

Im Wahlkreis 12 (umfasst die Stadtteile Bramfeld, Farmsen-Berne und Steilshoop) wurde die Bürgerschaftsabgeordnete und Fachsprecherin für Menschen mit Behinderung der SPD-Bürgerschaftsfraktion Regina Jäck auf den ersten Wahlkreislistenplatz gewählt. Ihr folgt der Bürgerschaftsabgeordnete und Radverkehrspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Lars Pochnicht auf Platz 2 und der Bezirksabgeordnete Carsten Heeder auf Platz 3. Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten sind: Sandra Wohlert, Tobias Saling, Susanne Kröger, Marcus Moser und Sebastian Hoffmann.

Im Wahlkreis 13 (umfasst die Stadtteile im Alstertal und den Walddörfern) tritt auf Platz 1 der SPD-Kreisvorsitzende und Senator für Finanzen und Bezirke Dr. Andreas Dressel an. Auf Platz wählten die Mitglieder die Fraktionsvorsitzende in der Bezirksversammlung Anja Quast. Auf Platz 3 wurde der Wahlkreis-Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Tim Stoberock aufgestellt.

Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten sind: Felice Lohmann, André Schneider, Kirsten Martens, Prof. Dr. Oliver Errichiello, Ulrike Hansen, Björge Köhler und Ruth Winterfeld.

Im Wahlkreis 14 – Rahlstedt wurde der Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter auf Platz 1 gewählt. Auf Platz 2 folgt die Bürgerschaftsabgeordnete Astrid Hennies und auf Platz 3 der Bürgerschaftsabgeordnete Ekkehard Wysocki.

Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten sind: Carmen Hansch, Erik Krüger, Marlies Riebe, Anthony Volkmann und Dr. Miriam Albers.

Im Wahlkreis 14 – Rahlstedt wurde der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bürgerschaftsfraktion und Vorsitzende des Verkehrsausschusses Ole Thorben Buschhüter auf Platz 1 gewählt. Auf Platz 2 folgt die Bürgerschaftsabgeordnete Astrid Hennies und auf Platz 3 der Bürgerschaftsabgeordnete und Vorsitzende des Innenausschusses Ekkehard Wysocki. Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten sind: Carmen Hansch, Erik Krüger, Marlies Riebe, Anthony Volkmann und Dr. Miriam Albers.


Die Kreisdelegiertenversammlung der Wandsbeker SPD nominierte am Wochenende folgende Kandidatinnen und Kandidaten für die Landesliste der Hamburger SPD: Anja Quast, Ekkehard Wysocki, Juliane Timmermann, Dr. Joachim Seeler, Sarah Mania, Matthias Albrecht, Dr. Miriam Albers, Andreas Ernst, Leni Melzer, Frank Donowitz, Ulrike Hansen, Ingo Freund und Felice Lohmann.

Zu den Aufstellungsergebnissen erklärt der Wandsbeker SPD-Kreisvorsitzende Senator Dr. Andreas Dressel: „Wir gehen mit motivierten Teams und erfahrenen Abgeordneten in den vier Wandsbeker Wahlkreisen und mit einem überzeugenden Personalangebot für die Landesvertreterversammlung der Hamburger SPD in den Bürgerschaftswahlkampf. Unser Ziel ist es, die beim letzten Mal errungenen Wahlkreismandate möglichst alle wieder zu erringen, damit die vor Ort gut vernetzten Abgeordneten ihre Arbeit in der nächsten Wahlperiode fortsetzen können. Als größter Kreisverband der Hamburger SPD haben wir dabei natürlich die ganze Stadt im Fokus, kämpfen aber auch für eine starke SPD in Wandsbek“.

Die S4 kommt – SPD Wandsbek lädt ein zur S4-Radtour

Bevor die neuen Gleise gelegt und die ersten Züge rollen werden, lädt die SPD Wandsbek zu einer besonderen Radtour ein: Entlang der künftigen Trasse der S4 gibt es viel Wissenswertes über die Planungs- und Entwicklungsphase der neuen S-Bahnlinie S4 zu erfahren: Wo werden die neuen Haltestellen entstehen? Welche Quartiere werden neu und gut angebunden? Welche Entwicklungspotenziale ergeben sich für den Bezirk Wandsbek? Diese und viele andere Fragen können am Donnerstag, 3. Oktober gemeinsam mit Senator Dr. Andreas Dressel sowie Ole Thorben Buschhüter, Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneter und Vorsitzender des Verkehrsausschusses, und Lars Pochnicht, Farmsen-Berner Bürgerschaftsabgeordneter und SPD-Radverkehrsexperte, erörtert werden. Start ist um 14 Uhr am Bahnhof Rahlstedt, auf dem Helmut-Steidl-Platz. Zielpunkt ist der Wandsbeker Marktplatz, der gegen 17 Uhr erreicht werden soll. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hintergrund:

Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Bad Oldesloe ist eine der am meisten befahrenen Pendlerstrecken rund um die Hansestadt. Um viele Bereiche im Osten der Stadt und das nordöstliche Umland besser anzubinden, soll die S4 gebaut werden – für zuverlässigere Verbindungen, weniger Umstiege und mehr Komfort. Und nicht zuletzt als wichtiger Beitrag zur Mobilitätswende in unserer Stadt, bei der Bahnen und Busse im Sinne des Klimaschutzes eine größere Rolle spielen werden. Auch der Hamburger Hauptbahnhof als bisheriges „Nadelöhr“ wird entlastet und der S-Bahnverkehr in die Innenstadt noch weiter verstärkt. Das Projekt S4 beinhaltet den Bau einer zweigleisigen S-Bahn-Strecke von Hasselbrook bis Ahrensburg und den Bau einer eingleisigen S-Bahn-Strecke von Ahrensburg bis Ahrensburg-Gartenholz. Zwischen Hamburg-Altona und Hasselbrook soll sie die bereits vorhandenen S-Bahn-Gleise (S1/S11) mitnutzen, zwischen Ahrensburg-Gartenholz und Bad Oldesloe die Fernbahngleise. Die S4 wird dann zwischen Hamburg-Altona und Ahrensburg in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt fahren, bis Bargteheide im 20-Minuten-Takt und bis Bad Oldesloe im Stundentakt. Für die S4 sollen zudem zusätzliche Haltestellen errichtet werden, in Hamburg sind das Wandsbek Rathaus, Bovestraße, Holstenhofweg und Pulverhof. Die RB81 wird durch die S4 ersetzt. So ergibt sich eine bessere Ausnutzung der beschränkten Kapazitäten des Hamburger Hauptbahnhofs, dessen Fern- und Regionalbahnteil überlastet ist, während die S-Bahn-Gleise noch zwei weitere Linien, eine davon die S4, aufnehmen können. 2020 soll mit dem Bau begonnen werden, 2025 eine Teilinbetriebnahme bis Rahlstedt erfolgen. Ende 2027 soll das Gesamtprojekt bis Bad Oldesloe fertiggestellt sein.

Vor der Eröffnung: Mit der SPD die neue U-Haltestelle Oldenfelde besichtigen

Update: Wir sind inzwischen ausgebucht und können leider keine Anmeldungen mehr entgegennehmen!

Die SPD Wandsbek lädt ein zu einer ganz besonderen Veranstaltung: Gemeinsam mit Hamburgs Finanz- und Bezirkssenator Dr. Andreas Dressel und den beiden SPD-Wahlkreisabgeordneten Ole Thorben Buschhüter (Rahlstedt) und Lars Pochnicht (Farmsen-Berne/Bramfeld) kann die neue U-Bahnhaltestelle Oldenfelde der Linie U1 besichtigt werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren Aktuelles über die politischen Planungen zum Ausbau des ÖPNV-Angebotes in Hamburg und zum Baustellenfortschritt der neuen U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde und erhalten von den Projektverantwortlichen der Hamburger Hochbahn AG exklusiv Zutritt noch bevor die offizielle Einweihung und Eröffnung gefeiert wird. Die neue Haltestelle bietet direkten Zugang für mehr als 5.000 Anwohnerinnen und Anwohner im näheren Einzugsgebiet der U-Bahnlinie und verkürzt somit Fahrtzeiten.

Die geführte Baustellenbesichtigung findet statt am Freitag, den 20. September 2019 von 15 bis 17 Uhr. Treffpunkt ist die Baustellenfläche Am Knill zwischen Greifenberger Straße und Fünfstück in Oldenfelde.

Eine Anmeldung bis zum 19.09.2019, 12 Uhr ist erforderlich per E-Mail im SPD-Kreisbüro Wandsbek unter hh-wandsbek@spd.de oder telefonisch unter 68944510.

Wir trauern um Claudia Mahler

Claudia Mahler

Die SPD-Politikerin Claudia Mahler ist im Alter von 60 Jahren viel zu früh verstorben, sie hinterlässt in der Wandsbeker Bezirkspolitik über alle Fraktionen hinweg eine große Lücke.

Claudia Mahler war von 2011 bis 2019 Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek, im Mai gerade in ihrem Wahlkreis Jenfeld, Tonndorf, Marienthal wiedergewählt. Seit 2014 war sie sozial- und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion und Mitglied im Fraktionsvorstand.

Claudia Mahler war in verschiedenen Funktionen innerhalb der Hamburger SPD aktiv, zuletzt als Mitglied im Vorstand der SPD Jenfeld, im Vorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung, im Kreisvorstand der SPD Wandsbek und im Vorstand der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Hamburg e.V..

Mit Claudia Mahler verliert Wandsbek eine den Menschen zugewandte Politikerin, die sich mit viel Kraft und Herz für die Belange der Menschen aus ihrem Stadtteil und dem Bezirk Wandsbek engagiert hat.

Durch ihre positive und lebensbejahende Art ist es ihr leichtgefallen, Menschen für ihre Ziele zu begeistern. Ihr absolutes Herzensthema war die Bildungspolitik, ausgehend von ihrem langjährigen Engagement als Elternratsvorsitzende der Otto-Hahn-Schule in Jenfeld hat sie dieses Themenfeld auch im Rahmen ihres Mandates in der Bezirksversammlung und innerhalb der SPD vorangebracht.

Claudia Mahler wird fehlen.

SPD Wandsbek setzt Kurs auf Rot-Grün

Der Kreisvorstand der SPD Wandsbek hat am 1. Juli einstimmig beschlossen, Koalitionsverhandlungen mit den Wandsbeker Grünen zur Fortführung der rot-grünen Koalition in Wandsbek aufzunehmen.

Dem vorausgegangen waren zwei Sondierungstermine mit den Grünen und einer mit der CDU. Die Ergebnisse dieser Sondierungsgespräche wurden im SPD-Kreisvorstand intensiv diskutiert. Es ergaben sich nach Auswertung der Sondierungsgespräche deutlich mehr politische Schnittmengen mit den Grünen, um in Verhandlungen über die Fortsetzung der Koalition für den Bezirk Wandsbek zu gehen. Die Mitgliederversammlung der Grünen hatte sich bereits am 28. Juni sich für Koalitionsverhandlungen mit der SPD ausgesprochen.

Andreas Dressel, SPD-Kreisvorsitzender: „Wir setzen Kurs auf Rot-Grün. Wir wollen Wandsbek weiter gemeinsam gestalten, können auf vieles aufbauen, aber auch viele neue Akzente gemeinsam setzen. SPD und Grüne werden sich dabei auf Augenhöhe den politischen Herausforderungen des Bezirks annehmen und die gute Zusammenarbeit fortsetzen. Ich bin davon überzeugt, dass wir einen für beide Seiten gut ausgehandelten Koalitionsvertrag unseren Delegierten zur Beschlussfassung vorlegen können“.

Einen Zeitdruck sieht die SPD Wandsbek nicht. Die Verhandlungen werden voraussichtlich direkt nach den Hamburger Sommerferien Anfang August beginnen.

Der Kreisvorstand setzte eine Verhandlungskommission ein, der folgende Personen angehören: Senator Dr. Andreas Dressel (Kreisvorsitzender), Ole Thorben Buschhüter MdHB (stellv. Kreisvorsitzender), Lars Pochnicht MdHB (stellv. Kreisvorsitzender), Juliane Timmermann MdHB (Schatzmeisterin), Anja Quast (Fraktions- und stellv. Kreisvorsitzende), Rainer Schünemann (stellv. Fraktionsvorsitzender), Cem Berk (stellv. Fraktionsvorsitzender), Marc Buttler (Parlamentarischer Geschäftsführer), Claudia Mahler (Mitglied des Kreis- und Fraktionsvorstandes) und als Vertreterin: Marlies Riebe (Mitglied des Fraktionsvorstandes).

Aydan Özoğuz lädt ein zum Politikfrühstück: Unser Wandsbek nach den Wahlen

Aydan Özoguz MdB

Aydan Özoğuz: „Erneut lade ich zu meinem nächsten Politikfrühstück im SPD-Kreisbüro ein. Bei belegten Brötchen und Kaffee wollen wir mit unserem Kreisvorsitzenden, Dr. Andreas Dressel, über die Ergebnisse der Bezirksversammlungs- und Europawahlen in Hamburg und deren Konsequenzen für den größten Bezirk Hamburgs sowie die Bürgerschafswahl im Februar 2020 reden.

Das Ergebnis der Europawahl ist ernüchternd für uns Sozialdemokraten. Mich macht es zudem traurig, dass unser Europaabgeordneter Knut Fleckenstein, der zehn Jahre unsere Stadt erfolgreich in Brüssel und Straßburg vertreten hat, es nicht in das Europäische Parlament geschafft hat. Für seinen unermüdlichen Einsatz möchte ich ihm an dieser Stelle danken.“

Andreas Dressel: „Auch die Bezirkswahlergebnisse können uns nicht zufriedenstellen. Wir haben 16 Mandate in der neuen Bezirksversammlung errungen, gegenüber vorher 23, die Grünen haben jetzt 15 Mandate. Der Kreisvorstand der Wandsbeker SPD hat am Montagabend nach der Wahl einstimmig beschlossen, zunächst mit den Grünen und anschließend mit der CDU Sondierungsgespräche aufzunehmen. Die Ergebnisse dieser Gespräche werden wir anschließend gemeinsam bewerten und dann das weitere Vorgehen besprechen. Für uns ist das Wichtigste, dass wir unseren Bezirk weiter stabil und unseren Zielen verpflichtet regieren – insbesondere auch mit Hinblick auf die bevorstehende Bürgerschaftswahl. Vor allem gilt es auch, unsere gute Arbeit im Bezirk besser darzustellen.“

Mittwoch, 12. Juni, 08:30 – 10:00 Uhr
SPD-Wahlkreisbüro Wandsbek, Schloßstraße 12

Wandsbek weiter vorn

Dr. Andreas Dressel, SPD-Kreisvorsitzender zum Ausgang der Bezirkswahl in Wandsbek:

„Das Ergebnis, maßgeblich durch den Bundes- und Europatrend beeinflusst, ist ernüchternd für uns Sozialdemokraten. Natürlich werden wir gründlich analysieren, ob im Einzelfall auch lokale Themen Vertrauen gekostet haben. Aber gleichwohl richten wir den Blick nach vorn. Auch wenn unser Vorsprung knapp ist, die SPD hat einen Gestaltungsauftrag für unseren Bezirk. Unser Kreisvorstand hat gestern Abend einstimmig beschlossen, Sondierungen aufzunehmen, in erster Priorität mit den Grünen, unserem bisherigen Partner, und als zweites mit der CDU. Wir wollen zügig sprechen und entscheiden, damit Hamburgs größter Bezirk weiter handlungsfähig bleibt.“

Wochen eines intensiven Wahlkampfes im Kreis Wandsbek sind mit einem erschütternden Ergebnis bei der Europawahl zu Ende gegangen. Unser Wandsbeker Europaabgeordneter Knut Fleckenstein hat es bei dem historisch schlechtesten SPD-Ergebnis bundesweit bei Europawahlen von 15,8 Prozent nicht wieder in das Europäische Parlament geschafft – das ist neben dem Ergebnis die weitere schlechte Nachricht für uns Sozialdemokraten in Hamburg.

Knut Fleckenstein hat zehn Jahre erfolgreich unsere Stadt in Brüssel und Straßburg hervorragend vertreten. Unser Dank gilt seinem unermüdlichen Einsatz in diesen Jahren und für einen mitreißenden Wahlkampf mit zahlreichen Veranstaltungen in den letzten Wochen. Leider hat es am Ende nicht gereicht. Das ist sehr bitter.

Auch die Bezirkswahlergebnisse können uns nicht zufrieden stellen, auch wenn wir hier weniger verloren haben, als bei der Europawahl. Wir haben 16 Mandate in der neuen Bezirksversammlung errungen, gegenüber vorher 23, die Grünen haben jetzt 15 Mandate.

Der Kreisvorstand der Wandsbeker SPD hat am Montagabend nach der Wahl einstimmig beschlossen, zunächst mit den Grünen und anschließend mit der CDU Sondierungsgespräche aufzunehmen. Die Ergebnisse dieser Gespräche werden wir anschließend gemeinsam bewerten und dann das weitere Vorgehen besprechen. 

Für uns ist das Wichtigste, dass wir unseren Bezirk weiter stabil und unseren Zielen verpflichtet regieren – insbesondere auch mit Hinblick auf die bevorstehende Bürgerschaftswahl. Vor allem gilt es auch, unsere gute Arbeit im Bezirk besser darzustellen.

Die einzelnen Ergebnisse werden wir in den nächsten Tagen in den Distrikten, im Kreis und auf der Landesebene ganz genau diskutieren und insbesondere für die anstehenden Bürgerschaftswahlen unsere Schlüsse ziehen.

An dieser Stelle möchten wir uns für den Einsatz aller aktiven Genossinnen und Genossen im Wahlkampf bei den zahllosen Infoständen in den Distrikten, bei den Hausverteilungen, der Unterstützung bei den zahlreichen Veranstaltungen und bei der Plakatierung ganz herzlich bedanken! Insbesondere die Jusos Wandsbek, haben einen fulminanten Wahlkampf hingelegt und im Kreis jederzeit mit angepackt, wenn Hilfe benötigt wurde. Dieser Einsatz ist nicht selbstverständlich – viele Stunden Engagement für die Partei und für unsere Kandidatinnen und Kandidaten sind da zusammengekommen.

Die gewählten Mitglieder der Bezirksversammlung Wandsbek (21. Wahlperiode):

Bezirksliste:

Anja Quast (Listenplatz 1)

Rainer Schünemann (Listenplatz 2)

Kirsten Martens (über Personenwahl)

Christoph Schütte (über Personenwahl)

Wahlkreis 1 (Eilbek, Wandsbek):
John-Patrick Martens

Wahlkreis 2 (Marienthal, Jenfeld, Tonndorf):
Cem Berk
Claudia Mahler

Wahlkreis 3 (Farmsen-Berne, Bramfeld-Nord):
Marc Buttler
Tom Hinzmann

Wahlkreis 4 (Bramfeld-Süd, Steilshoop):
Carsten Heeder

Wahlkreis 5 (Wellingsbüttel, Sasel):
André Schneider

Wahlkreis 6 (Poppenbüttel, Hummelsbüttel):
Xavier Wasner

Wahlkreis 7 (Lemsahl-Mellingstedt, Duvenstedt, Bergstedt, Wohldorf-Ohlstedt, Volksdorf):
Peter Pape

Wahlkreis 8 (Rahlstedt-Nord):
Marlies Riebe
Frank Rieken

Wahlkreis 9 (Rahlstedt-Süd):
Michael Ludwig-Kircher