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SPD: Die S 4 wird mit den Bürgerinnen und Bürgern geplant

Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein und die Deutsche Bahn AG wollen gemeinsam eine S-Bahn-Linie von Bad Oldesloe nach Hamburg schaffen: Die S 4. Das Interesse an dem lang ersehnten Projekt ist groß. Nach der Auftaktveranstaltung im Wandsbeker Verkehrsausschuss, schlägt die Wandsbeker SPD-Fraktion für die weitere Öffentlichkeitsarbeit nun drei Veranstaltungen direkt in den Stadtteilen vor, um die Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess weiter mit einzubeziehen.

„Die S4 ist nicht ‚nur‘ eine lang ersehnte neue S-Bahn-Linie für den Hamburger Osten und vor allem den Bezirk Wandsbek, sie ist auch ein Projekt, das den Bezirk über viele Jahre beschäftigen und ihm an vielen Orten ein neues Gesicht geben wird“, so Lars Kocherscheid-Dahm, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion. „Mit der anstehenden Planung der Streckenführung und der neuen Haltepunkte werden erste Entscheidungen hierzu getroffen.“

Im Rahmen der gegenwärtig laufenden Vorentwurfsplanung für die S4 wurde dem Verkehrsaus¬schuss der Bezirksversammlung Wandsbek in sei¬ner vergangenen Sitzung die im ersten Schritt der dreistufigen Vorentwurfsplanung ermit¬telte Vorzugsvariante für die Gleistrassierung vorgestellt. Die Projektbeteiligten schilderten den derzeitigen Planungsstand sowie die aktuellen Überlegungen für die Trassenführung und die Planung der Haltepunkte. Viele Aspekte sind dabei in den aktuellen, frühen Planungsstand noch gar nicht eingeflossen.

„Diese frühe erste Veranstaltung macht deutlich, dass der Planungsprozess nicht hinter verschlossenen Türen stattfindet. Den Schwung aus der ersten Veranstaltung wollen wir aufnehmen“, sagt Kocherscheid-Dahm. Hamburg und Schleswig-Holstein haben eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit und Informationsveranstaltungen angekündigt. Angesichts des großen Interesses schlagen die Sozialdemokraten nun vor, die Informationsveranstaltungen im weiteren Planungsprozess direkt in Marienthal, Tonndorf und Rahlstedt durchzuführen, um den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort die Planung vorzustellen und die Möglichkeit zur Diskussion zu geben.

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