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Steilshoop behält seine grüne Mitte – Einigung von Rot-Grün und Initiative „Kahlschlag stoppen“

Die Neugestaltung des Zentrums von Steilshoop ist das Herzstück der Aufwertung des Stadtteils durch das „Innovationsquartier“. Aufgrund der Fällung von 117 Bäumen im Planungsgebiet wurde das Bürgerbegehren „Kahlschlag stoppen – Für eine grüne Steilshooper Mitte“ eingereicht, welches mit über 3.000 Unterschriften die notwendige Sperrminorität erreicht hat. Nach intensiven Gesprächen hat die rot-grüne Bezirkskoalition eine Einigung mit Bürgerinitiative gefunden. Die Einigungsvereinbarung soll am 17. Dezember 2015 in der Bezirksversammlung beschlossen werden. Ein möglicher Bürgerentscheid wird daher nicht durchgeführt.

 

„Wir freuen uns über die gefundene Einigung. Eine erfolgreiche Aufwertung braucht eine starke Akzeptanz im Stadtteil. Dafür schaffen wir nun die Voraussetzung“, erläutern die Vorsitzenden der Bezirksfraktionen von SPD und GRÜNEN, Anja Quast und Dennis Paustian-Döscher

 

Die wichtigsten Eckpunkte der Vereinbarung:
1. Die Markt- und Eventfläche wird wie vorgesehen umgesetzt. Steilshoop erhält somit ein Zentrum, das die Möglichkeit für die Etablierung eines neuen Wochenmarktes eröffnet.
2. Die Anzahl der Baumfällungen wird von 117 auf 57 reduziert.
3. Die geplante Treppenanlage an der westlichen Achse wird unter größtmöglichem Baumerhalt neu geplant.
4. Die Bäume an der östlichen Achse bleiben weitestgehend erhalten. Durch Pflegemaßnahmen wird die Begehbarkeit gewährleistet.

 

„Die Anzahl der Baumfällungen wurden auf ein notwendiges Minimum reduziert, ohne die Grundzüge der Planung zu verlassen. Trotzdem konnten neue Akzente gesetzt werden“, so Anja Quast weiter.

 

Die rot-grüne Koalition bedankt sich auch bei den Grundeigentümern. Auf privatem Grund konnte die Anzahl der Baumfällungen um 34 reduziert werden. Für die Umplanungen wird die rot-grüne Koalition in der Bezirksversammlung 320.000 Euro an Investitionsmitteln reservieren und die Planungen werden an die Einigungsvereinbarung angepasst. „Ein Bürgerentscheid hätte die gleiche Summe gekostet. Das Geld ist im Stadtteil deutlich besser angelegt“, betont Dennis Paustian-Döscher.

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