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Ein modernes Vereinshaus für den SC Eilbek

Bezirk stellt 120.000 Euro für die Planungen bereit!

Der Hauptausschuss der Wandsbeker Bezirksversammlung hat mit großer Mehrheit den Antrag von SPD und Grünen beschlossen, dass für den Neubau eines Vereinshauses beim SC Eilbek 120.000 Euro Planungsmittel aus dem Quartiersfonds bereitgestellt werden sollen. Cem Berk, Fachsprecher Haushalt und Sport der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Der Verein hat auch durch den 2018 fertig gestellten Kunstrasenplatz einen großen Zuwachs an Sportlerinnen und Sportlern erfahren. Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass mit einem neuen Vereinshaus ein weiterer Schritt in Richtung Zukunftssicherheit gegangen wird. Für die gründliche Planung dieses Vorhabens stellen wir jetzt die erforderlichen Mittel in Höhe von 120.000 Euro bereit.“

Der SC Eilbek hat rund 800 Mitglieder und ist als Stadtteilverein in einem der am dichtesten besiedelten und beständig wachsenden Quartiere Hamburgs für die Eilbekerinnen und Eilbeker unverzichtbar. Mit dem 2018 fertiggestellten Kunstrasenplatz sind die Bedingungen für die Sportlerinnen und Sportler deutlich verbessert worden. Der Verein erfuhr dadurch eine deutliche Aufwertung, was sich nun in einem hohen Zuwachs an Mitgliedern widerspiegelt.

Auf der Sportanlage Fichtestraße stehen jedoch lediglich zwei Umkleidekabinen zur Verfügung. Der SC Eilbek hat seit Jahren einen großen Schwerpunkt im Mädchen- und Frauensport. Die Trennung der Räumlichkeiten nach Geschlecht führt beim Trainingsbetrieb immer wieder zu Engpässen. Hier besteht klarer Handlungsbedarf. Hinzu kommt, dass der Verein u. a. für die Sparten Gymnastik, Herzsport und Tischtennis dringend zusätzliche Bewegungsräume benötigt.

Das Vereinsleben findet in vielen Stadtteilvereinen auch neben dem Platz statt. Die Vereinsheime sind dabei häufig Treff- und Anlaufpunkt für viele Menschen. Es ist unbestritten, dass Vereinsheime einen sozialen Mehrwert für den Verein, den Stadtteil und damit allgemein für die Gesellschaft haben.

Das Vereinshaus vom SC Eilbek an der Fichtestraße steht dort seit 1976. Der Container wurde damals bereits gebraucht dem Verein zur Verfügung gestellt und weist mittlerweile erhebliche Mängel auf. Eine Sanierung des Containers ist nicht möglich. Für einen Neubau wird vorläufig von einer geschätzten Gesamtsumme von rund 3 Mio. Euro ausgegangen. Unter Federführung des Bezirksamts Wandsbek soll nach genauerer Kostenermittlung mit allen Beteiligten ein Finanzierungskonzept entwickeln werden.

Berk weiter: „Der Neubau des Vereinshauses bietet eine große Chance, etwas Modernes und Nachhaltiges für den gesamten Stadtteil zu entwickeln. Am Standort Fichtestraße soll ein Vereinshaus mit Umkleidekabinen, Sanitärräumen, Gastronomie, Geschäftsstelle, Lager und einem Multifunktionsraum entstehen. Mit den jetzt bereitgestellten Planungskosten soll sichergestellt werden, dass das Vereinshaus auf einer verlässlichen Grundlage entstehen kann.“

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