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Klimawandel: Mehr Aufforstung auch in Wandsbek

Der Bezirk Wandsbek soll nach dem Wunsch der rot-grünen Koalition durch eine gezielte Aufforstung einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten. Rainer Schünemann, Fachsprecher Umwelt und Klimaschutz der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Wir möchten erreichen, dass Flächen gefunden werden, die sich für eine Aufforstung eignen. Dort sollen Mischwälder mit einem möglichst hohen Anteil an Laubbäumen neu angelegt werden. Bedingung für die Auswahl der Flächen ist eine mit der Aufforstung verbundene ökologische Aufwertung der Flächen. So leistet Wandsbek seinen Beitrag zum Klimaschutz und sorgt für eine ökologische Aufwertung.“

Rainer Schünemann

Wandsbek als großstädtisch geprägter Bezirk hat auf seiner begrenzten Fläche weniger Möglichkeiten zum Anlegen von Wäldern als zum Beispiel die benachbarten Landkreise, dennoch soll auch in Hamburgs größtem Bezirk durch eine Aufforstung dem Klimawandel begegnet werden. Schünemann weiter: „Für eine Aufforstung kommen zum Beispiel die landwirtschaftlich genutzte Fläche nördlich der Hoisbüttler Straße in Bergstedt oder Flächen im Bereich am Buchenkamp in Volksdorf in Frage, hier soll zumindest eine teilweise Aufforstung geprüft werden.“

Hintergrund:

Wälder sind neben den Weltmeeren die wirksamsten natürlichen Faktoren beim Kampf gegen den Klimawandel. Bäume kühlen nicht nur die Luft, sondern speichern auch den durch Verkehr und Produktion freigesetzten Kohlenstoff. Nach einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich können mehr Bäume auf der Erde den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Dabei hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Auswirkungen auf Klima, Temperatur und Wasserhaushalt umso größer sind, je gemischter und natürlicher ein Wald ist.

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