Flaniermeile Volksdorf startet zum Ende des zweiten Quartals 2022

Die Wandsbeker Bezirksversammlung hat am 16. Dezember beschlossen, dass im Rahmen des Pilotprojektes Flaniermeile Volksdorf im Volksdorfer Ortskern für acht Wochen erkundet wird, wie eine deutliche Reduzierung des Autoverkehrs von den Volksdorferinnen und Volksdorfern angenommen wird. Jetzt wurde bekannt, dass Stromnetz Hamburg im ersten Quartal umfangreiche Leitungsarbeiten im Volksdorfer Ortskern plant und deswegen spricht sich die rot-grüne Koalition in Absprache mit dem Bezirksamt dafür aus, dass der Start des Pilotprojektes auf die Wochen vor den Sommerferien verschoben wird.

Marc Buttler, Vorsitzender der SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir wollen verhindern, dass die Auswertung des Pilotprojektes unter dem unmittelbaren Eindruck der Behinderungen durch eine umfangreiche Baumaßnahme in Volksdorf erfolgt. Deswegen sprechen wir uns dafür aus, dass das Bezirksamt das Pilotprojekt Flaniermeile erst nach dem Abschluss der Leitungsbauarbeiten startet. Der spätere Start hat einen weiteren positiven Nebeneffekt, denn die Volksdorferinnen und Volksdorfer können im jetzt geplanten Projektzeitraum eher vom verkehrsberuhigten Ortskern profitieren, weil die wärmeren Temperaturen voraussichtlich sehr viel mehr zum Verweilen und Flanieren einladen werden.

Hintergrund:

Für das Projekt Flaniermeile Volksdorf wurde im Rahmen der bisherigen fachlichen Planung und des bisherigen Beteiligungsprozesses ein Konzept für die Umsetzung erarbeitet. Die erarbeitete Variante für das Projektgebiet im Ortskern Volksdorf (Straßenzug Im Alten Dorfe ab dem Abzweig Dorfwinkel bis zur Fußgängerzone Weiße Rose sowie im weiteren Verlauf die Claus-Ferck-Straße bis zur Einmündung Uppenhof) zeichnet sich durch folgende grundsätzliche Maßnahmen bzw. Charakteristika aus:

  • Vollständiges Entfallen der öffentlichen Parkplätze im Projektgebiet.
  • Parkplätze für Menschen mit Behinderung, Taxiplätze, Anlieferzonen und Kiss & Ride Bereich bleiben erhalten oder werden neu eingerichtet.
  • Reduzierung des Straßenraums im Projektgebiet auf durchschnittlich ca. 4,50 m Breite.
  • Absperrung der Nebenfahrbahn am oberen Ende der Claus-Ferck-Straße bis zur Einmündung Uppenhof.

Als aktiver Beteiligungsprozess ist diese Maßnahme auf acht Wochen begrenzt. Im Anschluss wird der Ursprungszustand wieder hergestellt und die Maßnahme evaluiert.

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