Wandsbek ist der einzige Bezirk, der seit 2011 fast ausnahmslos die im Vertrag für Hamburgs Wohnungsbau vereinbarte Zahl der Baugenehmigungen jährlich übertroffen hat. Auch 2025 wurden mit 1934 deutlich mehr Baugenehmigungen erteilt als die vereinbarte Anzahl von 1800. Für die Wandsbek-Koalition aus SPD, Grünen und FDP bleibt Wohnungsbau ein zentrales Thema der politischen Arbeit, denn unvermindert wird in Hamburg und im bevölkerungsreichsten Bezirk Wandsbek günstiger Wohnraum dringend benötigt. Dabei ist es der Wandsbek-Koalition besonders wichtig, dass die soziale Infrastruktur mit dem Wohnungsbau Schritt hält. Bei größeren Bebauungsplänen werden daher von Anfang an Flächen für Kindertagesstätten berücksichtigt und die Freiflächen zwischen den Häusern so gestaltet, dass sie Aufenthaltsqualität bieten.
Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Zu den größten Wohnprojekten zählen u.a. das Moosrosenquartier in Bramfeld an der Bramfelder Chaussee und die neuen Wohnungen in Farmsen auf der Fläche des ehemaligen Berufsförderungswerkes. Seit Sommer 2024 wurden sechs neue Bebauungspläne durch die Bezirksversammlung beschlossen und festgestellt, weitere befinden sich im Planungsausschuss in Vorbereitung. Seit 2011 haben wir in Wandsbek den Wohnungsbau vorangebracht und freuen uns sehr, dass wir auch im Jahr 2025 die vereinbarte Zahl von 1800 Baugenehmigungen mit insgesamt 1934 Genehmigungen übertroffen haben.“
Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Hamburg ist eine wachsende Stadt und Wandsbek ein wachsender Bezirk. Dies spiegelt sich auch in der Anzahl der Baugenehmigungen wieder. Besonders benötigt wird günstiger und sozial verträglicher Wohnraum. Sozial verträglich bedeutet, die Aufenthaltsqualität und Infrastruktur vor Ort im Blick zu behalten. Sozial verträglich bedeutet auch, möglichst viele Grünflächen zu erhalten. Das ist häufig ein Spagat und wir freuen uns, dass es uns gelingt, die vereinbarte Zahl der Wohngenehmigungen konstant zu übertreffen.“
Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek und Fachsprecherin Stadtentwicklung und Bauen: „Wir sind sehr froh, dass wir für so viele Bürgerinnen und Bürger Wohnraum schaffen konnten. Das geht auf intensive Zusammenarbeit von Verwaltung, Bauvorhabenträgern, der Politik und den Bürgerinnen und Bürgern zurück: Insbesondere größere Vorhaben werden gemeinsam diskutiert, und die Rückmeldungen der Bevölkerung aus der Nachbarschaft fließen in die weitere Planung mit ein. Wir danken hier besonders den Bauvorhabenträgern, die für Wünsche und Anregungen offen waren und gemeinsam im Team Wege gefunden haben, ihre eigenen Vorstellungen zu modifizieren. Nun schauen wir guten Mutes auf das neue Jahr 2026, weil wir wissen, dass einiges an spannenden Vorhaben in der Pipeline ist, und hoffen, auch im aktuellen Jahr wieder unsere eigene Ziellinie zu übersteigen.“
