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Wie geht es weiter mit der Deponiefläche am Neusurenland?

Die Zukunft der Deponiefläche am Neusurenland beschäftigt die Kommunalpolitik und die Anwohnenden der Fläche schon seit längerer Zeit. Jetzt bringt die Wandsbek-Koalition mit einem Antrag Bewegung in die Sache: Die derzeitigen Planungen und Überlegungen sollen zeitnah dem Regionalausschuss Bramfeld, Farmsen-Berne und Steilshoop vorgestellt werden. Besonders wichtig sind dabei Informationen über die Überwachung des Sickerwassers und eine mögliche Belastung der Gewässer des Strandbades, die Möglichkeit, auf der Fläche einen Park bzw. ein Naherholungsgebiet einzurichten und welche Bäume dafür in Frage kommen würden und natürlich die Frage ob trotz der Belastung der Fläche eine teilweise Wohnbebauung überhaupt möglich ist.

Außerdem wird die Fachbehörde gebeten, den Wunsch des dort ansässigen BMX-Vereins nach Erweiterung der bislang genutzten Fläche zur berücksichtigen und mit den umliegenden Sportvereinen Gespräche zu führen, um deren Bedarfe auszuloten.

Marc Buttler, Vorsitzender der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Für die Deponiefläche am Neusurenland hat es schon eine Vielzahl von Ideen gegeben, wie die Fläche genutzt werden könnte, es wurden Gutachten erstellt und schnell war klar, dass eine Wohnbebauung auf der gesamten Fläche wegen der hohen Kosten für die Entsorgung des eingelagerten Mülls nicht zu realisieren ist. Jetzt haben wir die Fachbehörde gebeten, den aktuellen Stand der Überlegungen vorzustellen und auf jeden Fall die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger mit einzuplanen.“

Justin Orbán, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion: „Der BMX-Verein vor Ort leistet seit Jahren wichtige Arbeit und verdient Planungssicherheit. Uns ist wichtig, dass ein möglicher Erweiterungsbedarf der bislang genutzten Fläche bei den weiteren Überlegungen nicht unter den Tisch fällt, sondern von Anfang an mitgedacht und freigehalten wird. Zugleich sollen die Fachbehörden offenlegen, welche ökologischen Belastungen auf der Fläche bestehen und welche Nutzungsperspektiven verantwortbar sind. Die Interessen des Sports, der Umwelt und der Anwohnenden müssen hier mitgedacht werden.“

Birgit Wolff, Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir haben bei jedem potentiellen Grundstück unser Ziel, Wohnraum zu schaffen, ohne dabei Gewerbe und Arbeitsplätze zu verhindern, klar vor Augen – aber es gibt Flächen in unserer Stadt, wo Wohnen nicht umsetzbar ist, wie in diesem Fall. Dann soll es aber auf andere Weise dem gesellschaftlichen Miteinander dienen, nur beispielsweise für Sport-Angebote. Was hier möglich und sinnvoll ist, wird die Verwaltung uns zeitnah vorstellen.“

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