Eine weitere Blühwiese im Bezirk Wandsbek

Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, für ein weiteres Natur-Cent-Projekt im Bezirk Wandsbek die Grünfläche an der Schöneberger Straße auszuwählen. Hier soll eine 1.400 Quadratmeter große Blühwiese angelegt werden, die dem nassen Untergrund angepasst ist.

Rainer Schünemann, Fachsprecher Klima und Umwelt der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Als siebtes NaturCent-Projekt soll eine große Blühwiese im Bezirk Wandsbek angelegt werden. Aus vier möglichen Standorten mit unterschiedlichen Konzepten wurde die Fläche am Hohenhorster Haus am See in der Schöneberger Straße ausgewählt. Dort wird mit den Mitteln aus dem NaturCent eine bisher intensiv gepflegte, aber häufig unter Wasser stehende Rasenfläche ökologisch aufgewertet und als große Blühwiese mit einem feuchten Kern angelegt, der durch einen schmalen Pfad erreicht werden kann. So wird Naturschutz sichtbar und für die AnwohnerInnen erlebbar gestaltet.“

Julia Brinkmann, Sprecherin für Klima und Umwelt der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Wir haben den Standort im Hohenhorst Park ausgewählt, da nach Regenfällen das Wasser längere Zeit auf den Grünflächen steht. Wir wollen eine große Blühwiese mit einem feuchten Kern aus vorkultivierten Uferrandstauden oder Feuchtwiesensaat anlegen und uns den Umstand zunutze machen, dass Regenwasser langsam versickert. “

Hintergrund:
Seit 2016 fördert die Umweltbehörde die Pflege von Parks und Naturschutzgebieten mit dem so genannten Naturcent, der einen ökologischen Finanzausgleich für Flächenverbrauch infolge von Bauprojekten schafft. Ziel ist es, trotz des Wachstums der Stadt die Grün- und Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern. Die Gelder werden nicht einfach zugeteilt, sondern nur für konkrete Projekte bewilligt. In den Jahren 2018 und 2019 sind an 14 Standorten in den öffentlichen Grünanlagen Wandsbeks Blühwiesen angelegt worden. Neben dem Hohenhorst Park sind für das Jahr 2021 weitere sieben Blühwiesen mit einer Gesamtfläche von rund 6.000 Quadratmetern geplant: Elsa-Brändström-Straße,  An der Berner Au, Berner Heerweg, Achtern Hollernbusch, Ohlstedter Platz, Appelhofweiher-Richeystraße und Maxstraße.

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