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Kreisdelegiertenversammlung der SPD Wandsbek

Zu einer ordentlichen Kreisdelegiertenversammlung mit Antragsberatungen trafen sich die Delegierten der Wandsbeker SPD am 23. April in Präsenz im Bürgersaal Wandsbek. Zuvor wurden in einer Kreisvollversammlung aktuelle bezirks- und landespolitische Themen diskutiert: Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und der Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Marc Buttler gaben einen Ausblick auf die aktuellen Wandsbeker Themen im Bezirk. Moderiert wurde das Gespräch von der Bürgerschaftsabgeordneten Anja Quast. Die Landesebene nahmen der SPD-Kreisvorsitzende und Finanzsenator Andreas Dressel und die stellv. Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion Juliane Timmermann in den Fokus. Moderiert wurde das Gespräch von Kreisvorstandsmitglied Laura Frick. Hier hatten auch die Mitglieder Gelegenheit, sich mit Fragen und Beiträgen in Präsenz und per Zoom zu beteiligen.

Ehrung ausgeschiedener Mandatsträger:innen

Die lange wegen der Coronapandemie verschobene Ehrung aus der Bürgerschaft ausgeschiedener ehemaliger Abgeordneter konnte endlich von der Kreisdelegiertenversammlung vorgenommen werden.

Antragsberatungen

Insgesamt fünf Anträge wurden beraten: Die SPD Wandsbek möchte mehr Frauen ermutigen, politische Verantwortung in Führungspositionen der Partei auf Distrikts- und Kreisbene zu übernehmen. Ziel ist es zudem, mehr Frauen für aussichtsreiche Kandidaturen zu gewinnen und somit den Anteil von Frauen als Mandatsträgerinnen in der Bezirksversammlung und der Hamburgischen Bürgerschaft zu erhöhen. Die Kreisdelegiertenversammlung beschloss daher einstimmig den Antrag des Kreisvorstandes „Mehr aktive Frauen für die SPD Wandsbek! Handlungsleitlinien für die politische Arbeit in Kreis und Distrikten“ als Handlungsempfehlung und Selbstverpflichtung für den Kreis Wandsbek.

Ein thematischer Schwerpunkt waren Anträge zum Themenbereich Careleaver. Dabei handelt es sich um junge Erwachsene, die die Jugendhilfe verlassen bzw. verlassen werden, und die zielgerichtete Angebote und Unterstützungsleistungen nach den persönlichen Bedarfen erhalten sollen. Die drei Anträge wurden zur Weiterletung an den Landesparteitag bzw. über den Landesparteitag an den Bundesparteitag jeweils mit großer Mehrheit beschlossen.

Ein Antrag der AG 60plus befasste sich mit dem Thema Erinnerungskultur in Hamburg. Dieser Antrag wurde vertagt. Hier ist der Kreisvorstand beauftragt, bis zur nächsten KDV unter Einbeziehung der Antragsteller:innen und von geeigneten Experten:innen das Thema weiter aufzubereiten.

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