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Zugang zum Hexenwäldchen in Tonndorf bald wieder möglich

Wandsbek-Koalition setzt sich für Erhalt & Öffnung des Naherholungsortes ein

Die Bezirksversammlung Wandsbek beschäftigt sich aktuell erneut mit der Zukunft des beliebten Hexenwäldchens im Stadtteil Tonndorf. Die Wandsbek-Koalition hat einen Debattenantrag eingebracht, der sich für den dauerhaften und sicheren Zugang zu dieser wichtigen Grünfläche stark macht.

Ingo Freund, Regionalsprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion für das Kerngebiet: „Gerade vor dem Hintergrund immer heißer und trockener Sommer gewinnen wohnortnahe grüne Erholungsflächen für die Bürgerinnen und Bürger an Bedeutung. Das Hexenwäldchen in Tonndorf ist ein wichtiger Rückzugs- und Erholungsort, weshalb wir es sehr begrüßen, dass es wieder zugänglich wird. Derzeit führt die Umweltbehörde Prüfungen durch. Diese bilden die Grundlage dafür, dass die Fläche anschließend wieder verkehrssicher gemacht und freigegeben wird.“

Sami Khokhar, Regionalsprecher Kerngebiet der Grünen Fraktion Wandsbek: „Wir freuen uns, dass Bewegung in die Sache kommt. Das Hexenwäldchen soll endlich wieder zugänglich werden. Als naturnaher, grüner Rückzugsort bietet es Kindern Platz zu spielen und Familien Raum für Erholung.“

Birgit Wolff, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Wandsbek: „Wir haben an manchen Orten in unserem schönen Bezirk ungehobene grüne Schätze – das Hexenwäldchen gehört dazu. Es bietet nicht zuletzt für die vulnerablen Gruppen in unserer Bevölkerung einen Raum für Erholung, Schutz vor Hitze und einen Platz mit guter Luft. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dafür sorgen können, dass das Hexenwäldchen bald wieder für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht und die Natur trotzdem ihren Raum behält, sich vielfältig zu entwickeln.“

Hintergrund:

Das Hexenwäldchen ist ein Wald nach § 1 Landeswaldgesetz. Eine öffentliche Nutzung erfordert die Zustimmung der BUKEA. Daher werden aktuell im Hexenwäldchen artenschutzrechtliche und waldrechtliche Prüfungen vorgenommen, die voraussichtlich bis Dezember 2025 andauern.

Bevor der Bauzaun entfernt und das Hexenwäldchen öffentlich genutzt werden kann, müssen zusätzlich verkehrssichernde Maßnahmen durchgeführt werden. Die verkehrssichernden Maßnahmen umfassen umfangreiche Fällungen von Bäumen, die als nicht erhaltensfähig eingestuft wurden (ca. 1/3 des derzeitigen Baumbestands gemäß Baumgutachten). Das Baumgutachten ist hier https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/baumbestandsaufnahme-flurstueck-2995-gemarkung-tonndorf einsehbar. Die Baumfällungen werden voraussichtlich im Januar 2026 durchgeführt und durch eine artenschutzrechtliche Fachbauleitung begleitet.

Im Anschluss an die Fällmaßnahmen wird ein Waldweg hergestellt, welcher sich an dem noch vorhandenen Baumbestand orientiert. Der konkrete Zeitraum der Wegeherstellung richtet sich nach der vorherrschenden Witterung. Sobald die Fläche verkehrssicher ist und der Waldweg hergestellt wurde, erfolgt voraussichtlich im März 2026 die Entfernung des Bauzauns und die Fläche wird für die Öffentlichkeit geöffnet.

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