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Wohnungsneubau am Bekkamp sozial und ökologisch gestalten

Zusätzlich zu einem bestehenden, zehngeschossigen Wohnhochhaus sollen am Bekkamp neben dem Sportplatz des SC Concordia in Jenfeld drei neue Wohngebäude mit fünf bis sieben Geschossen entstehen. Durch die Änderung des Planrechts bietet sich die Möglichkeit die Flächen und Stellplätze zwischen den Häusern mit attraktiven Mehrfamilienhäusern zu bebauen und hochwertige Frei- und Grünflächen neu zu entwickeln. Die Wandsbeker rot-grüne Koalition befürwortet das Projekt. Die Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens Jenfeld 29 wurde auf der Sitzung des Planungsausschusses am 8. September beschlossen.

Xavier Wasner, Fachsprecher Stadtplanung der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Zu den 90 Bestandswohnungen kommen am Bekkamp in drei neuen Wohngebäuden 55 Wohneinheiten hinzu, davon mindestens 30% im geförderten Wohnungsbau mit einem Anteil für Personen und Haushalte mit Dringlichkeitsschein (sogenannte WA-gebundene Wohnungen).Außerdem wird ein Schwerpunkt auf den Bau von größeren, familiengerechten Wohnungen gesetzt, der die bestehende soziale Durchmischung gut ergänzt. Wir freuen uns, dass in Jenfeld zusätzliche moderne Wohnungen erstellt werden und dass der Planungsprozess, trotz Corona, durch eine breite, internetgestützte Beteiligung der Öffentlichkeit begleitet werden wird.“

Jan-Hendrik Blumenthal, Fachsprecher für Stadtplanung der GRÜNEN Fraktion: „Wie schon bei vielen anderen Plänen in Wandsbek wollen wir auch hier ein nachhaltiges und attraktives Wohnen entwickeln. Dazu gehört die Bauausführung im hochwertigen KfW40-Standard, die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Bestandsgebäude und die Anlage von Gründächern auf den Neubauten; Gefällte Bäume oder Sträucher müssen im Verhältnis 1:2 nachgepflanzt werden. Großen Wert legen wir auch auf die Verringerung der versiegelten Flächen durch Verlagerung der Parkplätze in Tiefgaragen. Hier sollen auch 20 Prozent mehr Abstellmöglichkeiten für Fahr- und Lastenräder als gesetzlich vorgeschrieben und Ladestationen für Räder und Autos entstehen. Des Weiteren freuen wir uns sehr über die Aufwertung des nördlich verlaufenden 2. Grünen Ringes.“

Durch die Bebauung der teilweise versiegelten und untergenutzten Flächen kann der anhaltende Wohnraumbedarf im Stadtteil gemildert werden. Die bisher wenig attraktiven Freiflächen werden gestalterisch und ökologisch aufgewertet und neben privaten Gärten und gemeinschaftlich genutzten Freiflächen die erforderlichen Kinderspielflächen aufnehmen. Die öffentliche Wegeverbindung des 2. Grünen Ringes im Norden des Grundstücks soll eine gestalterische Aufwertung erfahren und die alten Eichen erhalten bleiben. Der Bedarf an Kfz-Stellplätzen wird in zwei großen Tiefgaragen kompensiert und ergänzt.

Quelle Foto: Bezirksamt Wandsbek

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