Um zusätzliche Ferienangebote in der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu ermöglichen, sollen 40.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Der Wandsbek-Koalition ist es weiterhin ein großes Anliegen, die offene Kinder- und Jugendarbeit insbesondere auch für die Ferienzeit angemessen zu finanzieren, um Chancengleichheit und eine nachhaltige Förderung von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen ebenfalls Angebote zur Essensversorgung fortgeführt werden.
Finn Nußbaum, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „In den letzten Jahren ist der Bedarf an Essensangeboten für Kinder und Jugendliche massiv angestiegen, es geht teilweise um die Grundversorgung. Um diese zusätzlichen Ausgaben und Ferienangebote in den kommenden Frühjahrsferien finanzieren zu können, stellen wir 40.000 Euro aus bezirklichen Mitteln zur Verfügung. So stellen wir sicher, dass Grundbedarfe gedeckt werden und die Kinder und Jugendlichen in den Ferien wertvolle Erlebnisse haben können, die ihre persönliche Entwicklung fördern.“
Jessica Denhardt, Mitglied der GRÜNEN Fraktion Wandsbek: „Mit der Bereitstellung der finanziellen Mittel stellen wir sicher, dass die Essens- und Ferienangebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit bei uns im Bezirk auch in diesem Jahr gewährleistet bleiben. Die Einrichtungen können nun sicher mit den zusätzlichen Mitteln planen. Bei den Ferienangeboten wird nicht nur soziale Integration gelebt, sondern auch die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gefördert. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich gerne an die Ferien erinnern können.“
Kian Shadi, Vorstandsmitglied der Wandsbeker FDP-Fraktion: „Für viele Kinder und Jugendliche im Bezirk sind Ferien keine Reisezeit, sondern Zeit, die sie vor allem im eigenen Stadtteil verbringen. Umso wichtiger sind verlässliche Angebote, die Gemeinschaft, Abwechslung und neue Erfahrungen ermöglichen. Die offene Kinder- und Jugendarbeit schafft genau diese Räume und gibt jungen Menschen Halt, Orientierung und Perspektiven. Die zusätzlichen Mit-
tel helfen dabei, Ferienprogramme zu unterstützen und den Einrichtungen die notwendige Planungssicherheit zu geben. Wer Kindern Teilhabe ermöglicht, stärkt langfristig auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Bezirk.“
Für viele Kinder und Jugendliche im Bezirk ist ein Urlaub außerhalb der Stadt oft nicht möglich. Die Zahl der von Armut betroffenen jungen Menschen steigt stetig an, weshalb die Einrichtungen der OKJA eine unverzichtbare Anlaufstelle sind, um möglichst allen jungen Menschen ein hochwertiges Ferienprogramm zu ermöglichen. Wie bereits im Jahr 2023 festgestellt, kann das Angebot dieser Programme durch zusätzliche bezirkliche Mittel signifikant gesteigert werden. Nicht nur in diesem Bereich hat sich die Situation seit der Corona-Pandemie verschärft: Die Einrichtungen berichten weiterhin von einem massiv gestiegenen Bedarf an Koch- und Essensangeboten. Was früher ein pädagogisches Zusatzangebot war, hat sich teilweise zu einer notwendigen Grundversorgung entwickelt. Um den Kindern und Jugendlichen sowohl einen sicheren sozialen Raum als auch eine gesunde Ernährung zu bieten, ist eine gezielte finanzielle
Unterstützung notwendig.
