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Wandsbek-Koalition will Einbau von Wärmepumpen erleichtern

Mit dem Einbau einer Wärmepumpe ist es für viele Hausbesitzer möglich, die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes zu erfüllen, wenn z.B. ein Fernwärmeanschluss nicht realisierbar ist. Die Wandsbek-Koalition sorgt dafür, dass die bürokratischen Hürden für die Genehmigung einer Wärmepumpe abgebaut werden. Bislang muss ein Bauantrag gestellt werden, wenn es nicht möglich ist, die Wärmepumpe innerhalb der zulässigen Baugrenzen aufzustellen, hier dauert die Bearbeitung mindestens zwei Monate.

Die Wandsbek-Koalition regt an, dass zukünftig die Installationsfirmen dafür sorgen, dass die gesetzlichen Vorgaben z.B. beim Lärmschutz eingehalten werden und dass das Aufstellen einer Wärmepumpe kein Genehmigungsverfahren erfordert. Dazu soll jetzt in der zuständigen Fachbehörde die Möglichkeiten geprüft werden und anschließend die Ergebnisse im Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz der Bezirksversammlung vorgestellt werden.

Oliver Schweim, Mitglied im Planungsausschuss, SPD-Fraktion Wandsbek: „Wir möchten erreichen, dass es in unserem Bezirk einfacher wird, die Heizung auf eine klimaschonende Wärmepumpe umzustellen. Das kann gelingen, wenn keine Baugenehmigung mehr benötigt wird, wenn eine Wärmepumpe außerhalb der Baugrenzen eines Grundstückes aufgestellt wird. So verhindern wir, dass eine lange Wartezeit bei der Umstellung entsteht, was insbesondere problematisch ist, wenn die bisherige Heizung plötzlich ausfällt. Mit dieser Vereinfachung machen wir einen großen Schritt für den Klimaschutz und die Förderung der regenerativen Energieformen.“

Almut Borgwardt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Die Wärmewende ist ein wichtiger Treiber auf dem Weg zur Erreichung unserer Klimaschutzziele bis 2040. Es ist zu begrüßen, dass Wärmepumpen nach der Hamburgischen Bauordnung bereits schon jetzt in den Regel verfahrensfrei sind. Um noch mehr Menschen von dieser Art des Heizens zu überzeugen, setzen wir uns auch weiterhin vehement dafür ein, dass der Umstieg auf umweltfreundliche Wärmepumpen schnell und unkompliziert geschehen kann.“

Kian Shadi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion: „Beim Einbau einer Wärmepumpe darf Bürokratie nicht zum eigentlichen Problem werden. Wer seine Heizung modernisieren will, braucht vor allem eines: Ein verlässliches und zügiges Verfahren. Genau hier setzen wir an. Wir wollen Abläufe vereinfachen und unnötige Verzögerungen vermeiden, damit Eigentümerinnen und Eigentümer Planungssicherheit haben und im Zweifel nicht monatelang auf eine Entscheidung warten müssen. Es geht uns um eine praxistaugliche Lösung, die Verantwortung klar regelt und Verfahren spürbar beschleunigt.“

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